• 23.09.2008
    • Unmittelbare Information im Sportausschuss
    • SPD hat darum gebeten, dass der Vorstand der von der Insolvenz bedrohten SG Köln-Worringen im nichtöffentlichen Teil den aktuellen Sachstand zur Vereinsrettung mitteilt
    • Der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Wolfgang Bosbach, hat angesichts der neuen Situation bei der Sportgemeinschaft Köln-Worringen – der Verein hat bekanntlich Insolvenzantrag gestellt – die Initative ergriffen, und den Sportausschuss-Vorsitzenden gebeten, den Vorstand in die kommende Sitzung des Gremiums am Dienstag, 23. September 2008 einzuladen. Bosbach: „Die Schwierigkeiten, in denen der Verein steckt, sind uns seit längerem bekannt, weshalb wir den Vorstand auch schon seit geraumer Zeit begleiten und ihm immer wieder Hilfestellungen gegeben haben. Gleiches gilt auch für die Stadtverwaltung und den Landessportbund NRW. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir uns als Sportausschuss noch einmal unmittelbar vom Verein informieren lassen sollten, wie der genaue Sachstand ist, um dann passgenau die Hebel dort anzusetzen, wo dem Verein langfristig mit geholfen werden kann.“
    • Ein Thema ist dabei sicherlich der Sachstand bzgl. des Grundstücks des ehemaligen Hallenbades an der Sankt-Tönnis-Straße, das dem Verein gehört. Hier hat der Stadtentwicklungsausschuss in seiner Sitzung bereits am 21.05.2007 den Weg für eine Bebauung frei gemacht und somit auch dem Votum der Bezirksvertretung Chorweiler (Antrag vom 24.10.2006) Rechnung getragen. Eine Wohnungsgesellschaft hat bereits Interesse signalisiert.
    • „Darüber hinaus ist uns aber auch daran gelegen, zu erfahren, wie der Vorstand den Verein strukturell neu aufstellen möchte“, so Dagmar Paffen, Mitglied des Rates und Stadtverordnete der SPD-Ratsfraktion für den Bereich Worringen. Die SG Worringen ist mit rund 3000 Mitgliedern, davon rund 1000 Jugendliche, nach wie vor einer der größten Sportvereine in Köln. „Der Verein leistet im Kölner Norden wichtige sozial- und jugendpflegerische Arbeit, weshalb wir alles tun werden, was in unserer Macht steht, um ihn zu retten. Gemeinsam mit dem Vorstand, der Sportverwaltung, dem Landessportbund und der Insolvenzverwalterin sollte uns dies auch gelingen“, so noch einmal Paffen.
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