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SG Worringen im Insolvenz-Endspurt
Das Jahr 2011 wird für die Sportgemeinschaft das Jahr des Neuanfangs.
Um das Insolvenzverfahren zu beenden sind mehrere wichtige Herausforderungen zu meistern. Der Verkauf des Hallenbades, der Übergang der Sportanlagen an die Stadt Köln, der Nachweis der Liquidität des Vereines nach der Insolvenz, eine positiv verlaufende Gläubigerversammlung und die Entscheidung des Amtsgerichtes die Insolvenz abzuschließen. Der Verkauf des Hallenbades und damit die Befriedigung des Grundpfandgläubigers ist, wie alle Worringer seit einigen Wochen beobachten können, erfolgt. Dass dieser wichtige erste Schritt viel länger dauerte als geplant, lag an den vielen Beteiligten und der Komplexität des Verfahrens. Es musste mit verschiedensten Bereichen der Politik und der Stadtverwaltung geklärt werden, welche Art der Bebauung nach einem Abriss möglich ist. Davon war direkt abhängig, ob man einen Investor findet und welchen Preis dieser zahlen würde. Um den Übergang der Sportanlagen an die Stadt umzusetzen, waren umfangreiche Vertragsverhandlungen nötig. Hier gab es viele Details zu klären, die für die weitere Zukunft der SG von großer Bedeutung sind. Die Verträge sind nun kurz vor der Unterschrift. Durch die bereits 2009 umgesetzten Sparmaßnahmen sowie durch den Übergang der Sportanlagen an die Stadt Köln kann die Sportgemeinschaft für die Zukunft auf eine Liquidität blicken, die einen Fortbestand des Vereins gewährleistet. Sollten nun alle Gläubiger zustimmen und das Amtsgericht die Insolvenz beenden, wird die SG als Sportverein ohne eigene Sportanlagen in die Zukunft starten. Sie wird, wie fast alle anderen Sportvereine, städtische Einrichtungen nutzen. Der eine oder andere Luxus aus den goldenen Zeiten gehört, wie schon seit einigen Jahren, der Vergangenheit an. Das Ehrenamt innerhalb der Gemeinschaft wird gefragter sein denn je. Ein Neustart in eine Zukunft, in der es weiterhin die Sportgemeinschaft Worringen geben wird. Einer der größten Sportvereine von Köln bleibt erhalten. Tausend Kinder und Jugendliche und rund tausendfünfhundert Erwachsene behalten ihre sportliche Heimat. Insolvenzverwalter und Vorstand sind zuversichtlich, dass das Verfahren bald abgeschlossen ist. Spätestens dann, wenn die Ungewissheit der Insolvenz vorüber ist, wäre es schön, wenn die Worringer die neue Sportgemeinschaft mit dem dann neuen Vorstand, im wahrsten Sinne des Wortes, weiter nach Leibeskräften unterstützen. Sport ist wichtig für jeden und je stärker die SG aufgestellt ist umso sicherer ist die Zukunft.
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