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Die Sonne stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte. Sie schützt vor Krankheiten, die das Immunsystem schwächen und verhindert Infektanfälligkeiten. Sonnenstrahlen setzten sich aus dem wärmenden Infrarot-, dem Tageslicht- und dem Ultraviolettspektrum zusammen. Die auf die Erde auftreffende Gesamtstrahlung der Sonne reduziert sich in den Herbst- und Wintermonaten. Von Tag zu tag wird es kühler, die Tage kürzer. Auch die ultravioletten Strahlenanteile werden geringer, was wir daran sehen, dass wir – selbst wenn die Sonne scheint, praktisch nicht mehr bräunen. Zwischen Oktober und April treffen so wenige ultraviolette Strahlen in unseren Breitengeraden auf, dass wir auf die gesundheitliche Wirkung der Sonne in diesem Zeitraum nahezu verzichten müssen. Laut Psychologen, leidet der Mensch in der kalten Jahreszeit häufig unter Antriebsarmut Sonnenstrahlen im Frühjahr und Sommer machen munter, Lust auf Sport und vieles mehr.
Eine „künstliche" Alternative ist das Solarium. Allen Negativnachrichten zum Trotz wird der Nutzen regelmäßiger und moderater Besonnung mit dem Solarium von immer mehr Menschen erkannt und genutzt. Den größten Vorteil bietet die genaue Dosierbarkeit. Dass Sonne einen positiven Einfluss auf Herz und Kreislauf hat, war schon antiken Ärzten und Wissenschaftlern bekannt. Schon Aristoteles schwor beispielsweise bei bestimmten Krankheiten auf die heilende Kraft der Sonne. Als um die Jahrhundertwende mit dem Sonnensimulator das erste Gerät entwickelt wurde, mit dem kontrolliert UV-A und UV-B Strahlen erzeugt werden konnten, war es möglich zu erforschen, warum die Sonne so gesund ist. Wissenschaftler fanden kurz darauf heraus, dass die positiven Effekte der ultravioletten Sonnenstrahlen durch die Aktivierung von Vitamin D3 und des Phagozytose Systems hervorgerufen werden. Phagozzyten (sie gehören zu den weißen Blutkörperchen), sind die so genannten Fresszellen, die den Organismus vor Fremdkörpern, wie Viren, Bakterien und anderen Eindringlingen schützen. Die Vitamin D-Synthese und das Phagozythensystem müssen lediglich durch biochemische Reize stimuliert werden um in Schwung zu kommen. Treffen UV-B Strahlen auf die Haut, wird ein Prozess ausgelöst, an dessen Ende der Körper selber Vitamin D3 herstellt. Bei Vitamin D handelt es sich um ein Hormon, worauf praktisch der gesamte Organismus angewiesen ist, unter anderem auch das Herz-Kreislauf-System. Regelmäßige Besonnungen können zu trainingsähnlichen Effekten führen. Verantwortlich dafür, ist unter anderem die Vitamin D-Hormonbildung durch die Ultraviolettstrahlung (UV-B) der Sonne, für die an den Blutzellen des Herzens und des Gefäßsystems entsprechende Rezeptoren (Empfänger) nachgewiesen sind. Herzmuskel und Gefäße werden besser durchblutet, der Sauerstoffbedarf ökonomisiert, der Blutdruck reguliert. Herz-Kreislauf-Erkrankungen können, nach Rücksprache mit dem Arzt, durch vorsichtig dosierte Sonnenbäder in der Natur oder hautfreundlich mit moderner Besonnungstechnologie therapiert werden. Um die körpereigenen Abwehrkräfte anzuregen, ist der in Solarien vorhandene relativ geringe UV-B Anteil vollkommen ausreichend. Krankmachende Erreger können so vernichtet und Krankheiten verhindert werden. Sonnenbäder sind häufig auch hilfreich bei chronischen Erkrankungen, weil die körpereigenen Abwehrkräfte auch dann noch etwas bewirken können, wenn selbst stärkste Medikamente versagen. Sonne schützt vor Osteoporose (Knochenschwund). Bei Osteoporose nimmt die Knochensubstanz ab, die Knochen werden porös und brechen leichter, besonders an der Wirbelsäule, an den Handgelenken oder an den Oberschenkelhälsen. Selbst die kalziumreichste Ernährung nutzt nichts, wenn das Blut nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt ist. Nur Vitamin D ist in der Lage, das mit der Nahrung aufgenommene, Kalzium für den Organismus verwertbar zu machen. Vitamin D ist unentbehrlich und die Vorraussetzung dafür, dass Kalzium überhaupt in die Knochenmasse eingebaut wird. Vitamin D kann als Medikament in Tablettenform verabreicht werden, wobei es aber zu einer Überdosierung kommen kann, die zu einer Hyperkalzämie (Überkalkung) führt. Der Körper kann aber auch selbst Vitamin D produzieren (siehe oben). Das einzige, was er dazu braucht, sind UV-Strahlen. Ein entscheidender Vorteil zu Tabletten ist, dass keine Überdosierung erfolgt. Egal, wie lange ein Mensch sich auch sonnt, sein Körper stellt nur die wirklich benötigte Menge Vitamin D her. Im Gegensatz zum Sonnenbrand, der akuten Lichtentzündung der Haut, bewirkt kontrollierte Solarienanwendung die Ausbildung einer so genannten Lichtschwiele. Dies ist eine durch die Strahlung hervorgerufene Verdickung der oberen Hornhautschicht. Die Lichtschwiele ist unsichtbar und lässt – wie ein Filter – die auftretenden UV-Strahlen nur noch abgeschwächt in die Haut eindringen.
Viele Mitglieder fragen sich, warum soll ich mich nach dem Training auf der Sonnenbank bräunen? - Die Antwort darauf ist ganz einfach: Der Bräunungsprozess kann nach dem körperlichen Training wirkungsvoller ablaufen, als ohne. Ist man in Bewegung, zum Beispiel beim Strandspaziergang oder beim Beach-Volleyball, bräunt die Haut besser. Dies liegt ganz einfach daran, dass der Körper und die Muskeln besser durchblutet und mit mehr Sauerstoff versorgt werden. In Kombination mit Fitness und Sauna (der Saunabesuch sorgt für Abschuppung von abgestorbenen Hautzellen und Öffnung der Poren), bietet das Solarium das bestmöglichste Ergebnis.
Wenn Sie jetzt auf den Geschmack gekommen sind, gilt es noch einige Regeln zu beachten: - Die Augen müssen während der Solariennutzung geschlossen bleiben, sonst können durch die UV-B Strahlungen der Linse hervorgerufen werden. Sehr zu empfehlen ist das Tragen einer Schutzbrille (liegen in unseren Kabinen aus). - Leute mit empfindlicher Haut oder Hautirritationen sollten sich vor der Solariennutzung am besten vom Hautarzt beraten lassen, um eine sichere Anwendungen zu gewährleisten. - Zu berücksichtigen ist, dass die Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Johanniskrautpräparate, manche Antibiotika) die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht, sodass in solchen Fällen von Solarienbesuchen abzuraten bzw. Rücksprache mit einem Arzt erforderlich ist.
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